In deutschen Großunternehmen ist das Gründertum ausgebrochen. Start-ups, Inkubatoren und Hackathons gehören zum guten Ton, entpuppen sich bei genauem Hinsehen aber nicht selten als Marketing. Wenn man es ernst meint mit der Transformation des bestehenden Geschäftsmodells und dem Aufbau neuer Geschäftsfelder, dann können Konzerne von Gründern lernen. Zugleich stellt sich für Konzernmitarbeiter mit unternehmerischen Ambitionen die Frage, worauf sie sich einlassen, wenn sie den Sprung in die Selbstständigkeit wagen. Die zentralen Fragen: welche Haltung und Typen braucht es, um Neues aufzubauen? Wie werden Entscheidungen flexibel getroffen und revidiert? Was genau unterscheidet Unternehmertum von Konzernstrukturen – und wie lassen sich beide Welten zusammenbringen? In 20 Kapiteln werden diese grundlegenden Fragen durch einen Abgleich selbst erlebter Konzernpraxis und eigener Erfahrungen beim Sprung in die Selbstständigkeit mit dem Aufbau einer internationalen Unternehmensgruppe beleuchtet.

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