Die Digitalisierung im Bankensektor schreitet voran und bringt massive Umwälzungen mit sich. Menschliche Tätigkeiten beispielsweise in der Kreditbearbeitung oder in der Vermögensverwaltung werden zunehmend durch technische Lösungen substituiert. Zugleich spielt der Faktor Mensch in der Kundenbetreuung weiterhin eine bedeutende Rolle. In diesem Umfeld stellt sich für Bankvorstände die Frage, wie sie die digitale Transformation mit ihren Teams bewältigen. Darüber sprachen Banker und Berater beim Executive Forum Banking 2018 von ec4u.

Wer bedroht eigentlich das Geschäftsmodell von Banken – sind es Fintechs oder die großen Technologiekonzerne wie Google, Apple oder Facebook? Die Antwort: keines von beiden. „Die eigentliche Bedrohung sitzt bei Ihnen direkt um die Ecke“, berichtete Gerald Prior den Teilnehmern des jährlichen Forums von ec4u. Der CEO der cofinpro AG berät Finanzdienstleister bei der digitalen Transformation und hat Banken selbst als größte Konkurrenten im Kampf um Marktanteile im digitalen Geschäft ausgemacht. „Diejenigen Finanzinstitute, die sich früher und schneller mit Digitalisierung befassen, werden die Nase vorn haben.“ Als Beispiel für fortschrittliche Transformation nannte Prior die Commerzbank, die „enorm mutig“ unterwegs sei.

Licht hat einen erheblichen Einfluss auf unsere Produktivität. Wenn Führungskäfte ihre Teams zu Höchstleistungen anspornen möchten, sollten sie sich über die Bedeutung von Arbeitsplatz-Beleuchtung im Klaren sein und dies nicht als technische Nebensächlichkeit abtun. Wie gezieltes Steuern der Lichtverhältnisse den Erfolg von Unternehmen determinieren kann, hat die Fachmesse „Light + Building 2018“ kürzlich gezeigt.

Nach kurzer Asien-Geschäftsreise und einem 13-Stunden-Flug aus Hong Kong steckt die Müdigkeit beim Gang über das Frankfurter Messegelände in den Knochen. Auch der dritte Kaffee hat den Trance-Zustand nicht beseitigen können. Schlaf wäre nun das Richtige. Aber dafür ist keine Zeit, denn in Halle 2 stehen wichtige Meetings an auf dieser Weltmesse für Licht- und Gebäudetechnik.

Bis zum ersten Termin sind es noch 20 Minuten, die sich für ein entspanntes Telefonat im Ohrensessel nutzen lassen – doch es ist nicht irgendein Sessel, der da auf dem Messestand zum Verweilen einlädt: „Willkommen in unserer Lichtdusche“, klärt die Hostess auf und stellt in ihrem iPad das richtige Programm für erkennbar Jetlag-Geschädigte ein. Aus der Markise des Ohrensessels erstrahlt plötzlich kaltweißes LED-Licht und schafft eine wohlige, belebende Umgebung. Nach nur einer Viertelstunde Lichtdusche ist die Stimmung heiter und die Müdigkeit fast verflogen. Auf geht’s zum Termin.

Trend 1: Human-zentrierte Beleuchtung

„Was Sie gerade erlebt haben, nennt sich human centric lighting – ein aktueller Trend in der Beleuchtungstechnik“, erzählt ein Manager von Osram und schildert, dass man den menschlichen Biorhythmus nun auch über Lichtquellen in Fabriken und Büros abbilde:

  • Tagsüber ist Kaltweiß mit starkem Blauanteil empfehlenswert, um Mitarbeiter zu aktivieren und deren Konzentrationsfähigkeit zu steigern.
  • Gegen Abend empfiehlt sich Warmweiß mit erhöhtem Rotanteil, um Entspannung und Erholung zu fördern und den Boden für einen entspannten Schlaf zu bereiten.

Mithilfe digitaler Steuerung lasse sich die Farbtemperatur filigran einstellen. Um eine dynamische, produktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen und Mitarbeiter zu aktivieren, seien individuelle Beleuchtungskonzepte hilfreich. „Wenn ich als Manager die Effizienz meiner Mannschaft steigern will, sollte das Gewerk Licht als Teil der Gebäudeautomation zu den ersten Dingen gehören, um die ich mich kümmere“, lautet die Empfehlung. Bei Osram habe die Vorentwicklung gemeinsam mit Arbeitsmedizinern verschiedene Applikationen erarbeitet. Diese ermöglichen vordefinierte „Szenen“ und damit praktisch einen digitalen Lichtbaukasten, mit dem sich die LED-Beleuchtung am Arbeitsplatz je nach den Anforderungen individuell anpassen lässt.

Trend 2: Big Data durch Lichttechnik

Blockchain hat das greifbare Potenzial, die Wirtschafts- und Arbeitswelt branchenübergreifend auf den Kopf zu stellen. Insbesondere standardisierbare Abläufe in Unternehmen und Intermediär-Funktionen werden zunehmend ersetzbar. Dies ist eine der wesentlichen Erkenntnisse aus Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen bei der „Crypto Assets Conference 2018“. Die Quintessenzen aus den verschiedenen Redebeiträgen hat manage:preneur in 16 Thesen fixiert.

Im Rahmen der von der Frankfurt School of Finance and Management am 26./27. Februar 2018 erstmals ausgerichteten Veranstaltung kamen Blockchain-Experten aus Start-ups, Finanz- und Realwirtschaft, Zentralbanken, Finanzaufsicht und Wissenschaft zusammen. Inhaltlich ging es um Blockchain u.a. im Hinblick auf Wertpapierhandel, Unternehmensfinanzierung/Kapitalaufnahmen, Industrie 4.0 und Smart Contracts. Um die Chancen des Wandels zu nutzen, sollten sich Unternehmen und Mitarbeiter schon jetzt auf die Veränderungen einstellen und eine aktive Rolle übernehmen. Auf welche Aspekte dabei besonders geachtet werden sollte, zeigen diese 16 Thesen:

1.) Zusammen mit Data Science und Künstlicher Intelligenz wird Blockchain die Geschäftswelt in der bestehenden Form revolutionieren – einschließlich der universitären und beruflichen Ausbildung. So besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass Berufsbilder beispielsweise im Controlling vollständig digitalisiert werden.

2.) Bislang sind Crypto Assets in keiner Weise mit der Realwirtschaft verknüpft gewesen. Dies ändert sich, da zahlreiche Crypto Fonds derzeit im Entstehen sind (weltweit wird ihre Zahl aktuell auf etwa 250 geschätzt) und den Konnex zur Realwirtschaft herstellen.

3.) Künftig wird es zu einem globalen Wettbewerb zwischen verschiedenen Währungsarten (Kryptowährungen, reale Währungen) kommen. Dies wird Zentralbanken und Regierungen in Zugzwang bringen, da Kryptowährungen nicht an einen bestimmten Währungsraum gebunden sind.

Es ist viel berichtet worden über das Weltwirtschaftsforum (WEF) 2018 und die Aussagen politischer Gäste von Macron über Merkel bis hin zu Trudeau und Trump. Deshalb soll es hier bei manage:preneur nicht um die bekannten Vortragsinhalte, als vielmehr darum gehen, was das WEF derart attraktiv macht, dass jedes Jahr vielbeschäftigte Menschen den Weg ins abgelegene Alpendorf Davos auf sich nehmen. Aus den Beobachtungen und Gesprächen vor Ort lassen sich für Entscheider der Wirtschaft interessante Erkenntnisse ableiten – gleichsam als „Zauberformel von Davos“ mit exklusiven Impressionen vom WEF 2018. 

Bei dichtem Schneetreiben rutschen gestandene Top-Manager in edlem Schuhwerk über matschige Gehsteige, vorbei an mannshoch aufgetürmten Schneemassen. Neben ihnen auf der engen, vereisten Straße namens „Promenade“ schleppt sich eine lindwurmartige Karawane schwarzer Mercedes-Vans und Limousinen im Kriechtempo voran. Mit ausladenden Handbewegungen ordnen Verkehrshelfer das hektische Geschehen, weisen den Fahrern einen Umweg zu. Helikopterlärm begleitet die Szenerie. An Kreuzungen wachen schwer bewaffnete Polizisten, in jedem Tagungshotel bilden sich vor den Sicherheitschecks lange Schlangen. Wer das Weltwirtschaftsforum in Davos besuchen will, sollte Zeit und Geduld mitbringen – aber woran liegt es, dass vielbeschäftigte Menschen diese Strapazen alljährlich auf sich nehmen und das WEF im mittlerweile 48. Jahr alles andere als Abnutzungserscheinungen zeigt?

Waren von A nach B zu transportieren, spielt branchenübergreifend eine Rolle – in Zeiten des boomenden Internet-Geschäfts und der Globalisierung von Märkten mehr denn je. Ob Automobilzulieferer, Arzneimittelhersteller oder Einzelhändler: jedes Unternehmen, das Waren produziert oder vertreibt, muss seine Logistik organisieren. Dabei spielt Asien als Produktionsstandort und vor allem Hong Kong eine zentrale Rolle. Denn Deutschland ist für Hong Kong der wichtigste Handelspartner in Europa und deutsche Unternehmen exportierten zuletzt Waren im Wert von rund 6,6 Mrd. US-Dollar jährlich nach Hong Kong – überwiegend zur Weiterverteilung in Asien, was die Rolle von Hong Kong als asiatischen Umschlagplatz für deutsche Produkte unterstreicht.

Bei einer Veranstaltung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft HKTDC am 11. Januar 2018 in Düsseldorf stellten asiatische Logistik-Manager (u.a. von DHL) neueste wirtschaftspolitische Entwicklungen dar und zeigten auf, welche Chancen sich daraus für deutsche Unternehmen ergeben:

  • Greater Bay Area: eine neue Wirtschaftszone mit 11 Großstädten rund um Hong Kong, Ghuangzhou und Macau im Perlflussdelta ist seit dem 01.07.2017 beschlossen. Sie birgt mit insgesamt knapp 68 Mio. Menschen und dank regulatorischer Erleichterungen auch für deutsche Unternehmen erhebliches Wachstumspotenzial.
  • Belt & Road Initiative: durch Wirtschaftsabkommen zwischen etwa 60 Staaten in Europa, Asien und dem Mittleren Osten ist der Transport von Waren zwischen Deutschland (Hamburg und Duisburg) und China über den Straßen- und Schienenweg möglich geworden. Ob dieser zuverlässig und sicher ist, fragt sich indes manch deutsches Unternehmen – warum dies der Fall ist und wie es in der Praxis funktioniert, zeigt ein Beispiel von DHL.
  • Hong Kong ASEAN Freihandelsabkommen: im November 2017 unterzeichnet, profitieren hierdurch auch deutsche Unternehmen von erleichtertem Handel mit südostasiatischen Ländern über Hong Kong.
  • Trends im asiatischen Logistik-Sektor: die Ära der „Re-Industrialisierung“ hat in Asien begonnen und verändert dort derzeit die Logistik mit Implikationen u.a. für Netzwerke im Logistik-Prozess und Supply Chain Management in Echtzeit.

Was diese Entwicklungen beinhalten und wie deutsche Unternehmen aus verschiedensten Branchen (u.a. Handel, Automotive) davon profitieren bzw. die Chancen nutzen können, zeigt dieser Beitrag. Darin finden sich auch Namen und Visitenkarten lokaler Ansprechpartner, zu denen wir gerne den Kontakt herstellen, um Chancen in Geschäft umzusetzen.

Deutschland und Hong Kong als wichtige Handelspartner

Die Veranstaltung von HKTDC führte die Bedeutung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Hong Kong und Deutschland und der Logistik-Branche als solcher vor Augen: