Transformation ist ein geflügeltes Wort in deutschen Unternehmen. Strukturen umzubauen, agiles Arbeiten zu etablieren, Prozesse zu digitalisieren und sich neu zu erfinden – um derlei Themen kreisen aktuell die Gedanken in Strategieausschüssen und Sounding Boards. Wenn es an die Umsetzung geht, treten indes Herausforderungen zu Tage. Oft spielen dabei Regulierung und Formalien eine Rolle. Um die rechtliche Komplexität der Transformation zu bewältigen, braucht es daher juristisches Projektmanagement mit operativer und strategischer Vernetzung.

Die Digitalisierung hat in vielen Unternehmen zu deutlich erhöhter Dynamik geführt: Geschäftsmodelle konvergieren, weil sich durch digitalisierte Prozessabläufe neue Möglichkeiten ergeben haben, Kunden zu bedienen und neue Kundensegmente zu erschließen. Beispiele hierfür finden sich etwa in der Medienbranche, wo Anbieter von redaktionellen Inhalten zunehmend zu digitalen Plattformen bzw. Absatzkanälen für Produkte oder Services aller Art werden. Auch im Finanzwesen ist zu sehen, dass Anbieter – teils neuartige, teils aus anderen Branchen – in den Markt drängen und zu Konkurrenten werden.

Infolge dessen sind immer mehr Unternehmen gezwungen, ihr etabliertes Geschäftsmodell auf den Prüfstand zu stellen und unter Nutzung digitaler Tools (z.B. künstliche Intelligenz, Automation) die Aufbau- und Ablauforganisation kundenzentriert neu auszurichten. Dabei stehen unter anderem die folgenden strategischen Leitfragen im Fokus: